MENSCH-NATUR-KULTUR

 

 

Kunstprojekt 2023

 

am städtischen Forstamt, Langendellschlag 100

 

Unser spannendes Projekt „Mensch-Natur-Kultur“ (M-N-K) geht in die 4. Phase!

Diesmal ist geplant, den Wald im Wiesbadener Kohlheck, am städtischen Forstamt zu bespielen.

 

Die Ausschreibung ist abgeschlossen. 14 Projekte von 16 Künstlerinnen und Künstlern wurden bestätigt.

 

Doris Bardong | Julia Belot | Veronika Fass | Hans-Jürgen Fulland | Sigrid Holighaus | Tine Kaiser | Ute Kilian | Andreas Koridass

Romana Menze-Kuhn | Ruth Ohlig-Kiesel | Usch Quednau | Renate Schwarz Kraft | Christiane Steitz | Euphrosina Stratenwerth

Karin Tettenborn | Rolf Toyka

 

 

 



RÜCKBLICK:  Kunstprojekt "Hintere Kuranlage" 2022

Die Veranstaltungsreihe „Mensch-Natur-Kultur“ wurde im September 2022 fortgesetzt. Die Kunstaktion fand in der Parkanlage zwischen "An der Dietenmühle" und der Parkstraße statt – „Hinterer Kuranlage“.

Bei einem Rundgang mit den beiden Organisatoren Ute Kilian und Andreas Koridass, sowie den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern wurden die Arbeiten der Öffentlichkeit vorgestellt. Dr. Tilli-Charlotte Reinhardt, stellvertretenden Umweltdezernentin, freute sich über die Fortsetzung der Veranstaltungsreihe auf der besonders geeigneten innerstädtischen Grünanlage, die durch Spaziergänger, Sportler u. v. m stark frequentiert wird und dadurch die Kunst an viele Betrachter herangetragen wurde und wird. Thomas Wilkerling, der fü­r die städtischen Grünanlagen zuständige Abteilungsleiter im Grünflächenamt, begrüßte ausdrücklich die Aufwertung des Parks durch die Kunstaktionen. Jörg-Uwe Funk, Leiter des städtischen Kulturamtes lobte die Kooperation mit den Organisatoren und den beteiligten Kunstschaffenden und hofft auf eine Fortsetzung im folgenden Jahr. Prof. Dr. Klaus Werk, Vorsitzender der Bürgerstiftung „Unser Land“, die das Projekt finanziell unterstützt hat, betont die Besonderheit der Kooperation zwischen Verwaltung, Kunst, Institutionen und Bevölkerung und ihre Bedeutung für die Erhaltung und Verbesserung der natürlichen Lebensgrundlagen.

Fotos ©Bernhard Mündel + ©Ute Kilian + ©KORIDASS 2022

 

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler "Hintere Kuranlage" 2022:

Hans-Jürgen Fulland | Udo W. Gottfried | Brigitte Gutwerk | Cornelia Kandler | Hermann Kirsten | Renate Reifert | Ulla Reiss |

Renate Schwarz-Kraft



RÜCKBLICK:  Kunstprojekt "Goldsteintal" 2022

Die Projektfläche zog sich oberhalb der Hubertushütte im Goldsteintal entlang des Asphaltwegs, beginnend am Waldrand bis hinen in einen Mischwald aus Eichen, Buchen, Fichten und anderen Baumarten.
Wie der gesamte Wiesbadener Stadtwald, wird auch dieser Bestand seit über 40 Jahren ohne Kahlschlag naturnah bewirtschaftet. Ökologische Funktionen und die Erholungsnutzung haben Vorrang vor den betriebswirtschaftlichen Ergebnissen. Neben Referenzflächen, die nicht forstlich genutzt werden, bedarf die naturnahe Waldwirtschaft einer regelmäßige Pflege in Form von Durchforstungen und einzelstammweiser Nutzung der alten Bäume.
Der Wiesbadener Stadtwald ist geprägt durch einen überdurchschnittlichen Anteil an alten Bäumen. Wald und Wiesen sind sehr artenreich an Tieren und Pflanzen.

Der Ort erfordert einen achtsamen Umgang mit dem Ökosystem, besonders mit den nachwachsenden Bäumen und den geschützten Wiesen.

Fotos ©Bernhard Mündel + ©KORIDASS 2022

 

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler im Goldsteintal 2022:

Doris Bardong | Tine Kaiser | Usch Quednau | Renate Schwarz-Kraft | Klaus Seibold | Christiane Steitz | Uta Weil



RÜCKBLICK:  Kunstprojekt "Auf dem Goldstein" 2021

Auf dem Goldstein, am Waldsportpfad Wiesbaden-Rambach fand das erste Projekt von Mensch-Natur-Kultur statt.

Die Verbindung mit dem Wald verändert und erweitert die Kunst – hier sind andere Arbeiten als im Innenraum möglich und nötig. Die Arbeiten sind nicht nur ästhetisch mit der Natur und den Jahreszeiten verbunden, sondern werden auch von der Natur verändert. Kunst im Wald verändert und erweitert den Blick der Kunstschaffenden und Betrachtenden auf die Natur.

Die Waldfläche ist charakterisiert durch absterbende Fichten infolge von Trockenheit und Borkenkäferbefall. Die toten Bäume wurden seit 2020 gefällt, abgestorbene Baumstämme teilweise belassen. Eine Naturverjüngung aus Eichen, Buchen, Edelkastanien, Birken, Vogelbeere, Tanne, Kiefer, Strobe und Fichte wurde durch Anpflanzung und Einzelschutz ergänzt. Der Ort erfordert einen achtsamen Umgang mit dem Ökosystem, besonders mit den nachwachsenden Bäumen. Der Ort ist öffentlich, gut erreichbar und großräumig. Es gibt viel zu entdecken.

Fotos ©Doris Bardong + ©Ute Kilian + ©KORIDASS 2022

 

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler 2021:

Doris Bardong | Barbara Braun | Hans-Jürgen Fulland | Udo W. Gottfried | Marie-Luise Gruhne | Brigitte Gutwerk |

Sigrid Holighaus | Tine Kaiser | Cornelia Kandler | Ute Kilian | Andreas Koridass | Johannes-Nandu Kriesche |

Romana Menze-Kuhn | Bernhard Meyer | Ruth Ohlig-Kiesel | Usch Quednau | Renate Reifert | Ulla Reiss |

Renate Schwarz-Kraft | Betina Seibold | Klaus Seibold | Christiane Steitz | Uta Weil